Montag, 26. Januar 2015

Glücksmomente

Ich hab Euch ja gestern in meiner Sonntagsfreude (oder eben Nicht-Freude) schon erzählt, dass meine Stimmung aktuell nicht die Beste ist. Heute hat auch der Sohn mit trüben Gedanken mitgehalten. Das Resultat waren Streit-Jammer-SchlechteLaune-Momente am beginnenden Feierabend.
Da bin ich bei Frau Jademond über ihr tolles Tutorial für das Basteln von einem Glücksmomenteglas gestolpert. Die schönen Tags kann man sich dort auch ausdrucken. Vielen lieben Dank dafür!
Ich hab meinen beiden Männern das Tutorial gezeigt und -schwupps- wurde im Hause Creawolle nach allem gesucht, was zu einem Glücksmomenteglas werden konnte. Wir haben ein Familienglas gebastelt und jeder hat sich eine Glücks-Schachtel gemacht. Die netten Briefchen für die Glücksmomente können wir auch schon falten.
Das Basteln und das Erzählen der Glücksmomente von diesem Jahr (und das waren bei jedem von uns und gemeinsam doch schon einige) haben die schlechte Stimmung vertrieben. Es hat uns viel Spaß gemacht! Dieser Nachmittag/Abend ist für mich ein Glücksmoment. An Silvester wollen wir uns die Briefchen gegenseitig vorlesen. 

Vielleicht ist das ja auch für Euch eine Idee!

Sonntag, 25. Januar 2015

Sonntagsfreude

Es fällt mir momentan schwer eine Sonntagsfreude zu finden. Letzte Woche habe ich kapituliert, heute möchte ich gerne so für mich eine finden. Es ist aktuell hier viel los: der Sohn hatte sich am Samstag letzter Woche eine Fußballverletzung eingehandelt, wir saßen dann bis ca. 21 Uhr im Krankenhaus. Gott sei Dank nichts Schlimmes, aber der letzte Sonntag war irgendwie nicht rund.

Ja, und heute geht es mir wieder so: am Freitag war ich nach der Arbeit mit dem Mann in sehr vielen Möbelgeschäften. Mission: neues Schlafzimmer kaufen. Wir haben wohl zuviel gesehen, aktuell herrscht hier Schlafzimmerverwirrung. Am Samstag war ich mit einer lieber Kollegin bei einer sehr interessanten Fortbildung. Ja, und heute ist irgendwie mein Wochenende. Also sitze ich mit Tee und Sockenstrickzeug auf der Couch. Ich bin müde und ein bisschen frustriert, dass morgen schon wieder Arbeit ist. Die kommende Woche wird nicht so toll: Mann auf Dienstreise, viele Abendtermine, ...
Aber eine kleine Sonntagsfreude gibt es (nach langem Nachdenken). Der Mann hat am Freitag für die Pfingstferien noch Urlaub gebucht. Wieder Italien (genau dahin, wo vor zwei Jahren dieses Foto gemacht wurde), aber diesmal in der Luxusversion (bisher immer Mobilheim), jeah, genau auf meine momentanen Bedürfnisse angepasst. Wann bitte sind die Pfingstferien?

 Sonntagsfreuden wurden von Frau kreativberg ins Leben gerufen. Wer noch mehr Sonntagsfreuden sehen möchte guckt hier.

Samstag, 24. Januar 2015

Kissen, Kissen, Kissen

Schon in der Adventszeit habe ich diese drei Kissen genäht. Das obere ist für mich, zusammengepatcht aus Jolijou-Suprise-Stoffen, die ich einfach herrlich finde (hab mich gut mit ihnen eingedeckt, hüstel!). 
 
Der Sohn hat sich zu Weihnachten ein cooles Kissen mit Tasche gewünscht. In die Tasche kann ein Buch, eine Zeitschrift oder das Handy zum Musikhören untergebracht werden. Die Stoffe sind pubertier-geeignet, sie haben dem Sohn gut gefallen.
Auch das Bett-Kuschel-Kissen vom Mann brauchte dringend einen neuen Bezug. Bei Dawanda bin ich auf diesen tollen Paris-Stoff gestoßen. Der Mann fiebert schon so unserer Parisreise zur Silberhochzeit entgegen (sind noch fast zwei Jahre bis dahin).
Damit ihm die Zeit bis dahin etwas kürzer wird, kann er jetzt sozusagen mit dem Eifelturm kuscheln! Der Bezug hat ihm gut gefallen und war eine Weihnachtsüberraschung für ihn!

Dienstag, 20. Januar 2015

Trinkschokolade selbst gemacht

 Bei der Geburtstagsfeier einer lieben Freundin habe ich vor kurzem superleckeres selbstgemachtes Trinkschokoladepulver mit Milch getrunken. Die Freundin hatte dies auch geschenkt bekommen, hatte kein Rezept dazu. Also habe ich Mr. Google befragt und bin auch verschiedene Rezepturen gestoßen.
Ich habe mir das folgende Rezept zusammengestellt:

200 gr. Vollmilchschokolade reiben (geht besonders gut im Thermomix, Schokolade vorher einen Tag in den Tiefkühler legen !)

120 gr. Kakao

 100 gr. Puderzucker

1,5 Eßl. Lebkuchengewürz

Wer es süßer mag, einfach mehr Zucker, wer nicht soviel Gewürz mag, einfach weniger davon. Das nächste Mal probiere ich nur Zimt als Gewürz.
Wir nehme etwa 1 Eßlöffel für 200 ml Milch.Schmeckt mir seeeehr gut! Die Rezeptmenge ergab ein Marmeladenglas und drei Verschenkgläschen. Ich glaube, ich muss bald wieder Nachschub machen ...

Freitag, 16. Januar 2015

Lenbachhaus München

Auf unserer Rückfahrt vom Urlaub am Starnberger See besuchten wir das Lenbachhaus in München. Ich liebe die Werke des Blauen Reiters, die Lebens- und Künstlergeschichten,  die dahinter stehen und die Entwicklung in der Malerei. Schön für mich, dass der Mann sich gerne Kunst anguckt, und der Sohn sich auch so langsam dafür begeistert.
Schöne Bilder und Plastiken haben wir gesehen, auch die Werke von Beys sind schon etwas Besonderes (Skurriles?).
Ein Blick durch die Flure. Der Neubau ist sehr gelungen, schön finde ich aber immer noch den alten Teil der Lenbach-Villa. 
 Der romantisch verschneite Garten: Im Sommer bestimmt auch wunderschön!
Am Ende unseres Rundgangs sind wir auf den großen Museumsshop gestoßen. Ein bisschen Kunst für zu Hause haben wir uns mitgenommen: Farbklekse im Alltag.
Den Münchenbesuch ließen wir im Museumscafe ausklingen: italienisch und lecker. Es war der beste Lemonpie meines Lebens, ehrlich, den ich dort gegessen habe!

Dienstag, 13. Januar 2015

Weihnachtszeit vorbei

Am Samstag haben der Mann und ich das Haus "entweihnachtet". Dies ist für mich immer der eigentliche Aufbruch in das neue Jahr. Viele Vorsätze habe ich mir genommen:

- mehr Ruhe,
- am Wochenende einen Tag lang NICHTS tun,
- mehr an mich denken,
- Sport treiben,
- Essens- und Küchenorganisation optimieren,
- weniger Kleidung kaufen (hoffe, dass das klappt!)
- Schlafzimmer renovieren und neue Möbel kaufen, evtl. extra      Ankleidezimmer
- mindestens einmal (vielleicht auch zweimal) in Urlaub fahren.
In der Arbeit habe ich bereits mit Abgrenzungen begonnen, auch hatte ich schon ein gutes - und für mich sehr unterstützendes und wertschätzendes - Gespräch mit meinem Chef. Im Arbeitsleben versuche ich achtsamer mit mir umzugehen.
Dankbar bin ich aktuell - und auch im Rückblick auf das vergangene Jahr - für:

- den besten Mann der Welt an meiner Seite,
- die Entwicklung des Sohnes zu sehen und mich darüber zu freuen,
- Verwandtschaft und Familie: das Zusammensein mit den Menschen, zu denen ich gehöre,
-  tiefe Freundschaften, die mir viel Kraft geben,
-  die medizinische Hilfe, die mir mein Leben so ermöglicht hat und es weiterhin tut,
-  Arbeitskollegen und Vorgesetzte, die wertschätzend und fördernd sind, 
-  den kreativen Teil in meinem Leben (dazu gehört natürlich auch das Bloggen, der Shop, und die Kontakte, die daraus entstanden sind).

Sonntag, 11. Januar 2015

Sonntagsfreude: Ruhe und Vorsätze

Die Einlösung eines Weihnachtsgeschenks stand heute an: ich habe dem Mann ein ruhiges Frühstück in unserem Lieblingscafe geschenkt. Heute morgen sind wir ganz gemütlich los und haben es uns schmecken lassen.
Auf den Tischen standen dort schon Tulpen! Wie schön! Ich glaube, ich muss mir gleich die kommende Woche welche für die Wohnung kaufen. Tolles Frühstück und Frühlingsblumen, zwei Sonntagsfreuden.
Cafeeinblicke!

Nach dem Frühstücken sind wir in unsere große Bahnhofsbuchhandlung und haben uns was zum Lesen gekauft. Ich fand die Karten toll, sind so ein bisschen Vorsatz-Sprüche für das Neue Jahr.

Einer meiner Vorsätze ist, einfach mal am Wochenende gar NICHTS tun! Nichts heißt auch nicht Nähen, Kochen, Werkeln ... sondern ausruhen, vielleicht ein bisschen lesen, Tee trinken, fernsehen oder stricken. Will ich schaffen, hab ich heute schon umgesetzt und tut mir sehr gut.

Noch eine kleine Sonntagsfreude: ich habe gestern neue Kissenbezüge für die Sofas genäht. Den Stoff hatte ich schon vor einiger Zeit beim Möbelschweden gekauft und gestern endlich vernäht!
 Sonntagsfreuden wurden von Frau kreativberg ins Leben gerufen. Wer noch mehr Sonntagsfreuden sehen möchte guckt hier.

Freitag, 9. Januar 2015

Handyzubehör

Wie das Handyleben so spielt: kurz vor Weihnachten haben die Handys von Frau und Herrn Creawolle ihre Arbeit gekündigt, wohl der Akku oder der Einschalter. Also habe ich Hr. Creawolle losgeschickt, um neue Handys zu kaufen (er ist sozusagen der Fachmann dafür, ist bei vielen Handys am Innen-Speicher-Leben beteiligt).
Neue Handys hatte Hr. Creawolle schnell besorgt, an mir war es nun für die Taschen und das Zubehör zu sorgen. Gerne nähe ich Handytaschen nach dieser Anleitung. Die Maße habe ich  angepaßt, zwei männliche und zwei weibliche Handyhüllen sind so entstanden.
Auf vielen von Euren tollen Blogs habe ich die letzte Zeit die netten Handysitzsäcke nach dieser Anleitung gesehen. Eigentlich sind die ja schnell gemacht, Fr. Creawolle hatte nur die Anleitung nicht richtig gelesen und musste wieder - nach getaner Arbeit - von vorne beginnen. Als die Sitzsäckchen dann richtig zugeschnitten und genäht waren, war ich doch zufrieden mit dem Ergebnis.

Montag, 5. Januar 2015

Weihnachtsbaum-Recycling

Im Hause Creawolle gibt es jedes Jahr im Advent die (inzwischen traditionelle) Christbaumdiskussion: der Mann ist ein absoluter Verfechter des guten alten, geschlagenen und üppig geschmückten Christbaums im Wohnzimmer, der Sohn ist so lala, und ich hätte gerne draußen einen Baum gepflanzt, der bei uns im Garten wachsen darf und an Weihnachten geschmückt wird. Mir tun die vielen Bäume, die abgeschlagen werden, einfach leid.
Die letzten Jahre hatte ich auf den wunderbaren Blogs von Naturkinder und Jademond viel über Weihnachtsrecycling, und auch gute Ideen für die Wiederverwertung des Weihnachtsbaums, gelesen. Gestern war dem Sohn sehr langweilig, und ich hab ihm davon erzählt. Er war von den Ideen gleich angesteckt, meinte auch, dass aus diesem Baum doch noch was richtig Tolles und Nützliches für das ganze Jahr werden kann.
Zuerst sägte und schmirgelte er zwei Postkarten-Foto-Halter. Darüber freue ich mich sehr, ich wollte mir für meinen "Gesprächetisch" in der Arbeit eh einen bestellen. Geölt und nachgeschmirgelt habe ich sie, mir gefallen sie sehr gut.
Die Idee mit dem Schlüsselbrett hatte es dem Sohn sehr angetan. So in Naturholz wollte er es nicht lassen. Also haben wir es mit Acrylfarben (Reste) bemalt. Natürlich im Fliegenpilz-Look. Sehr schön und praktisch ist es, und hängt nun in unserer Diele.
Und da der Sohn gestern wohl einen sehr kreativen Schub hatte, hat er aus der Christbaumspitze noch einen Quirl oder Rührstab gewerkelt. Geschmirgelt und geölt (Rapsöl, wegen Lebensmittel) ist er auch schon. Ich werde die Tage probieren damit Rührei zu machen. Soll dafür ganz gut sein.
Vielleicht habt Ihr ja jetzt auch Lust bekommen Euren Weihnachtsbaum ein zweites "Leben" einzuhauchen. Uns hat es gestern viel Spaß gemacht, irgendwie war die ganze Familie daran beteiligt.
Kleiner Nachtrag: der Sohn hat seinen Freunden von dieser Wiederverwertung erzählt, und diese ihren Eltern. Nun "coacht" der Sohn die Freunde beim Recycling von deren Bäumen (auf Bitte der jeweiligen Mütter), ja, Frau  Creawolle findet das in ihrem alternativen Herzen einfach super!

Sonntag, 4. Januar 2015

Sonntagsfreude: Urlaubserinnerungen

Ich denke wir kennen das alle: Es gibt Urlaube die sind so naja (wie unser letzter Sommerurlaub: ätzige Anfahrt, Dauerregen, kalt, Magen-Darm-Infekt) und es gibt diese tollen, unvergesslichen Urlaube. So einen durften wir über den Jahreswechsel erleben.
Anfang Dezember überlegten wir, wie wir unser Silvester gestalten wollten. Schnell war die Idee geboren doch einmal wegzufahren. Mit Jugendherbergen hatte der Sohn im Sommer sehr gute Erfahrungen gemacht (und ich meine Meinung darüber geändert, dies sind inzwischen wirklich kleine, einfachere Hotels), und so suchten wir los. Bei der Jugendherberge in Possenhofen stießen wir auf ein Silvesterangebot für Familien. Kurz gesagt, das Personal, das Haus, die Zimmer, das Essen und das Rahmenprogramm (Lagerfeuer mit Stockbrot, Fackelwanderung, Abendgestaltung, Sektbuffet am See, ...) waren einfach nur super! Ein großes Lob dort an alle.
Wir reisten am 28.12. abends an und durften uns dort bereits mit einem sehr leckeren Abendessen verwöhnen lassen. 
Am Morgen des 29. wurden wir von sehr viel Schnee und Schneeschauer überrascht. Wir besichtigten das Kloster Andechs, spielten viele Spiele (die man sich an der Rezeption ausleihen konnte), machten einen Schneegestöberspaziergang zum See und entspannten bei guten Büchern (daß das Abendessen und das Frühstücksbuffet jedes Mal extrem lecker waren, werde ich nicht mehr erwähnen!).
Die Schneemenge war schon sehr beeindruckend. Am 30. wollten wir nach Salzburg fahren. Es schneite immer noch sehr stark, noch mehr, je näher wir Salzburg kamen. Also war ein Innenstadtbummel nicht so anzuraten. Da wir das Design-Outlet am Flughafen schon kannten (und ganz toll fanden) ging es dorthin. Dort war es recht leer (zu unsere großen Verwunderung!) und wir hielten uns bestimmt gute 4 Stunden mit Shoppen, Kaffee trinken und einfach Herumgucken auf.
Abends organisierte die Jugendherberge ein Lagerfeuer mit Stockbrot und Apfelpunsch. Schööön war das. Ich mag die Verbindung von Schnee und Feuer.

Silvester begann ganz ruhig mit einem langen Frühstück. Den Vormittag verdadelten wir im Zimmer mit Lesen, Downtown-Abbey gucken (neue Begeisterung und Leidenschaft!), aßen unsere Lunchpakete (jeden Morgen durfte man sich für Mittag ein Lunchpaket zubereiten mit leckeren Zutaten) und spielten wieder viele Spiele. Nachmittags machten wir einen laaaaangen Spaziergang, wärmten uns danach bei Kaffee und Kuchen wieder auf. Um 19.30 Uhr gab es ein Mega-Tolles- Silvesterbuffet mit allem, was man sich kulinarisch so vorstellen kann. Also eigentlich drei Buffets, das Vorspeisenbuffet hab ich noch geknipst bekommen.
Gegen 23 Uhr gingen wir zum See, die Herbergsleitung hatte dort schon Fackeln und ein Sektbuffet aufgebaut. Dann sahen wir das Feuerwerk über dem Starnberger See. Sehr schön und beeindruckend, aber auch schwer zu fotografieren.
Am Neujahrsmorgen gab es einen Mega-Brunch. Wir packten und verließen schweren Herzens die Jugendherberge. Ein abschließender Neujahrsspaziergang zum See durfte nicht fehlen. Dort begrüßte uns das Neue Jahr mit Sonnenschein und blauem Himmel. Dies in Verbindung mit dem weiß glitzernden Schnee war ein wahrer Wintertraum.
 Es ging uns saugut!!!!
Auf der Rückfahrt besuchten wir noch München, dazu aber bald mehr, sonst wird dieser Post noch länger!
Ich wünsche Euch und uns, dass dieses 2015 so sonnig wird, wie es für uns am Neujahrsmorgen begann!

Sonntagsfreuden wurden von Frau kreativberg ins Leben gerufen. Wer noch mehr Sonntagsfreuden sehen möchte guckt hier.