Sonntag, 25. September 2016

Sonntagsfreude: Altweibersommer und Herbstgenüsse

Meine Sonntagsfreude heute: dieser wunderbare Altweibersommer. Ach, ich mag den so gerne: es ist nicht mehr so heiß, das Licht so bezaubernd und die Farben so intensiv. Heute war ich lange im Garten, habe Beete bearbeitet, Lampionblüten geerntet, Herbstblumen gepflanzt und Sonne genossen.
Ich freue mich sehr über herbstliche Printables, die ich gestern abend ausdruckte, und heute auf schöne Papier klebte und zuschnittt. Herbstliche Wohnungsdeko. Gefunden habe ich die über Googlesuche: Printables Herbst.
Die "Federbilder" hab ich dabei ganz zufällig gefunden und sie gefallen mir gut. Hängen nun über dem Fernseher, finde ich sehr schön.
Ich freue mich über leckere Herbstgenüsse. Der Sohn brachte gestern vom Wochenmarkt so leckere regionale Äpfel mit. Davon mampfen wir gerade richtig viele. 
Noch eine Sonntagsfreude: Apfel-Zwetschgen-Kuchen mit Milchkaffee in der Sonne auf der Terrasse genossen.
Mein neues Strickprojekt ist auch schon ganz in Herbstfarben gehalten. Es soll das Tuch Nurmilintu werden. Die Wolle hab ich schon vor drei oder vier Jahren gekauft. Nun ist sie ideal für ein herbstliches Tuch.
Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind :)

Die Sonntagsfeuden sammtelt nun Rita von Mit Hand und Herz.  Wer mehr Sonntagsfreuden lesen möchte, kann dies dort tun oder einfach selbst mitposten.

Samstag, 24. September 2016

Glas-Schmuck-Magnete und Faltschachteln

Frau Kirschkernzeit zeigte auf ihrem schönen Blog, den ich schon lange und begeistert lese, wunderbare Magnete aus Glasnuggets. Da ich mich so in die verliebt hatte, druckte ich mir gleich die Anleitung dazu aus.
Also machte sich Frau Creawolle auf ins nächte Bastelgeschäft und kaufte Kleber, Glasnuggets und Magnete. Schöne Papiere waren genug im Vorrat, meist Beilagen aus Zeitschriften wie Flow oder Herzstück.
Viel Spaß hat mir das werkeln dieser Schmuckmagnete gemacht. Es war schön, geeignete Teile eines Musterpapieres auszusuchen. Ich war fasziniert, wie die Motive durch die "Lupe" der Nuggets wirkten.
So sind richtig viele entstanden. Einige werden verschenkt, einige bleiben bei uns im Haus und der Rest darf Anfang Oktober in mein neues Büro einziehen.
Da ich schon mal viele schöne Papiere ausgesucht hatte und Rest übrig waren, faltete ich kleine Schachteln daraus. Zu Studentenzeiten habe ich da ganz viele davon gemacht, auch im Auftrag für ein Schmuckgeschäft. Ich war ganz verwundert, dass ich das noch konnte, Langzeitgedächtnis und so. Wer das auch mal ausprobieren möchte, findet im www bestimmt viele Anleitungen und Videos zu Faltschachteln.

Bei einem Einkauf beim Möbelschweden fand ich diese Magnete, die mit Papieren, Postkarten oder Fotos bestückt werden können, wie kleine Bilderrahmen. Also hab ich mir die fürs neue Büro auch gleich fein gemacht. Jetzt bin ich magnettechnisch ausgerüstet.

Freitag, 23. September 2016

25 Jahre WIR

 Ich hab‘ unzähl‘ge Seiten vollgeschrieben,
Ich habe mir Geschichten ausgedacht.
Bin keine Antwort schuldig geblieben,
Ich hab‘ den Denker und den Clown gemacht.
Ich habe Weisheiten von mir gegeben
Und dabei manche Torheit, wie mir scheint!
Ich hab‘ geredet, als ging‘s um mein Leben
Und doch nur immer eins gemeint:

Ich liebe dich,
Ich brauche dich,
Vertrau‘ auf dich,
Ich bau‘ auf dich,
Wollte nicht leben ohne dich, –
Ich liebe dich.

Ich hab‘ versucht in immer neuen Bildern
Zu sprechen, doch jetzt geht die Zeit mir aus,
Ich kann nicht mehr um sieben Ecken schildern,
Ich sag‘ es einfach und grade heraus.
Ich sag‘ es einfach, und ich schreibe
Auf deinen Spiegel, auf die Wand.
Auf die beschlagene Fensterscheibe
Wofür ich soviel Umwege erfand:

Ich liebe dich,
Ich brauche dich,
Vertrau‘ auf dich,
Ich bau‘ auf dich,
Wollte nicht leben ohne dich, –
Ich liebe dich.


Reinhard Mey
Vorgestern feierten der Mann und ich Hochzeitstag: einen ganz besonderen, unseren 25. Wow, Silberhochzeit, also! Das waren für mich immer so schrecklich alte Leute. Nun ja, die Jüngsten sind wir nicht mehr, aber wir haben auch schon früh geheiratet. Der Mann hatte an diesem Tag Sonderurlaub bekommen, ich leider nicht. Am frühen Nachmittag holte er mich von der Arbeit ab und zu Hause wartete dieser wunderbare Blumenstrauß auf mich, und nicht nur das: ich bekam einen Heiratsantrag, nachträchtlich, auf Knien, mit allem drum und dram, oh wie war das schön und wie hab ich geheult.
Danach wechselten wir die Eheringe: wir hatten uns neue, so wie wir sie wollten, machen lassen. Die ersten waren Gold, schlicht, wir hatten kaum Geld und es musste recht einfach sein. Diesmal gab es eben Ringe, wie wir sie uns vorstellten.
Danach machten wir uns hübsch und brachten an einer Brücke über die Donau unser Silberhochzeitsschloss an, in der Abendsonne des Altweibersommers, war richtig romantisch.
Wir schlenderten anschließend durch die noch recht hektische Innenstadt zu unserem ausgesuchten Lokal für diesen besonderen Tag. Dort angekommen tranken wir einen Cocktail auf der Barterrasse. 
Wir saßen im Sonnenschein, genosssen unsere Cocktails und hatten einen atemberaubenden Blick über die Dächer der Stadt, die sie umgebende Landschaft und die untergehende Sonne.
Als uns kalt wurde, gingen wir ins Restaurant zurück. Wir wurden dort sehr nett empfangen und genossen einen herrlich entspannten Abend mit leckerstem Essen und bestem Service.
Und das Ganze mit einem First-Class-Blick auf unserem schönen Dom, bis die Sonne weg war und der Abend begann. Wir aßen lange, saßen dort noch länger und hatten einen wundervollen, zauberhaften und besonderen Abend passend zu diesem besonderen Hochzeitstag.

Dienstag, 20. September 2016

Südtirol 2016 Tag 1 und 2

Wie schon nach der Sommerblogpause angekündigt, möchte ich gerne von unserer Urlaubswoche in Südtirol berichten. Dieses Jahr gestaltete sich die Urlaubsplanung schwierig: der Mann hat viel zu tun in der Arbeit und hätte fast gar keinen Urlaub bekommen. Wenn er Urlaub nehmen hätte können, trete ich eine neue Arbeitsstelle an und bekomme keinen, der Sohn wollte nicht mit, er verbrachte fast drei Wochen in Großbritanien. Also blieb nur diese Woche über.
Bei sehr kühlem und bewölktem Wetter machten sich der Mann und ich am Sonntag, den 21.08. nach dem Frühstück auf den Weg gen Süden. Unser erstes Ziel auf dem Weg war Wattens und dort die Swarovski Kristallwelten.
Es empfiehlt sich sehr, in der Hauptreisezeit, sich die Tickets online schon von zu Hause aus zu buchen. Als wir dort ankamen, gab es eine laaaaange Schlange von Wartenden an der Kasse. Am Online-Ticket-Schalter waren wir die einzigen und wir durften auch zum nächsten Einlass mit hinein. Gesamtwartezeit keine 10 Minuten.
Wir waren schon mal vor ca. 6 Jahren in den Kristallwelten. Mehr und viel Neues gab es dort zu bestaunen. Neben Kunst aus Kristall auch viele Installationen von Künstlern. Achtung eine Bilderflut!




An die  Ausstellung schliesst sich ein großer, sehr schöner Verkaufsraum an. Ja, ich bin schwach geworden und musste mir ein bisschen Glitzer-Bling-Bling kaufen, weil ich ein Mädchen bin!
Nachdem wir uns mit einem Latte Macciato gestärkt hatten, betraten wir den schön gestalteten Park. Sehr schade war, dass die Sonne nicht schien.
Diese Drahtgeflechtbäume sind gefüllt mit Swarovski Kristallen. Bei Sonnenschein bestimmt ein wunderbar glitzerndes Erlebnis, bei Wolken leider nicht so.
Dennoch hat uns der Park gut gefallen. Nach diesem Glitzer-Erlebnis machten wir uns wieder auf Richtung Autobahn. Nach einer recht langen Stau-Autofahrt kamen wir am späten Nachmittag in Burgstall bei Meran an. Auf Empfehlung einer lieben Bekannten hatten wir uns hier eingebucht. Ich will Euch jetzt nicht zu lange vorschwärmen: das Hotel und das Restaurant waren wunderbar. Ein nett geführter Familienbetrieb, wir hatten ein schönes Zimmer mit Balkon und Bergblick. Am Nachmittag eines jeden Tages nutzen wir beide den tollen Wellnessbereich, das neu gestaltete Hallenbad und den tollen Außenpoll sehr ausgiebig. Das Essen war ein italienischer Traum!


Am nächsten Tag weckte uns strahlende italienische Sonne und Sommerwärme. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf zum Schloss Trauttmansdorff mit seinen wunderschönen Gärten. Für mich war dies der schönste Ausflug unseres Urlaubs.
Wir verbrachten in dieser schönen Anlage bestimmt 5 Stunden und liefen und liefen und liefen, insgesamt bestimmt 6 bis 7 Kilometer. Es war sehr heiß, aber die Neugierde auf all die schönen Ausblicke und Gärten ließ uns das alles gut erlaufen.
Hinter jeder Weggabelung gab es neue gigantische Ausblicke oder es begannen neue Themengärten:
der  Palmenstrand, 
der Garten für Verliebte,

und immer wieder exotische und mediterrane, aber auch einheimische Bäume und Blumen.

Auch der Kaiserin Sissi gefiel es dort auch sehr gut. Zweimal erholte sie sich für längere Zeit in diesem warmen Klima. Es gibt sogar eine Sissi-Prommenade im Park. 


Und immer ein Ausblick schöner als der andere: auf die Gärten und die sie umgebende Bergwelt.
Zusätzlich gibt es noch künstlerisch gestaltete Ausgucke. Ja, ich hab mich -trotz Höhenangst- da hinauf gewagt. Der Blick war atemberaubend. 
Noch ein paar Impressionen aus dieser wunderschön angelegten Gartenanlage. Ich könnte Euch noch viel mehr zeigen, es müssen hunderte Fotos gewesen sein, die ich an diesem Tag knipste. 



Schloss Trauttmansdorff ist absolut einen Ausflug wert und wir werden bestimmt wiederkommen.