Freitag, 29. Juli 2016

Juli: Ernte- und Einkochmonat

Der Juli ist unser Haupterntemonat. Die Beeren und Sauerkirschen sind reif, dieses Jahr gibt es eine wahre Zuccini- und Gurkenschwemme und die Kohlsorten (Kohlrabi und Brokkoli) wollen auch in den Kochtopf (die werden meist frisch gekocht oder blanchiert und eingefroren).
Das mit den Sauerkirschen ist ja recht leicht: entkernen und dann zu leckerer Marmelade verkochen.  Schwieriger hat es sich anfangs für mich mit den ganzen Beeren (Stachel-, Johannis- und Himbeeren) gestaltet. Versuche im Dampfentsafter und mit der Passiermühle dauerten lange und zogen einen langen Küchenputz nach sich. Inzwischen koche ich die Früchte (mit Stengel und Haut, nur Blätter entferne ich) mit wenig Wasser eine Zeit auf. Die Früchte platzen dabei auf und gegen ihren Saft ab. Dann streiche ich mit einer Kelle das ganze durch ein nicht zu engmaschiges Sieb, so bekomme ich leckeren Beerensaft mit Fruchtfleisch, ohne Kerne, Stengel und Häute. Geht superschnell und macht wenig Dreck. Dann messe ich den Saft ab, gebe die Menge Gelierzucker hinzu und koche alles zu Gelee.  
Zuccini und Gurken gibt es diesen Sommer in rauer Menge und in sehr groß. Das schwülwarme Wetter und die vielen Regenfälle lassen die - meist über Nacht - zu beachtlicher Größe wachsen. Neben Zuccinisuppe, gegrillten Zuccini, Zuccinikuchen und Zuccinigemüse ist da gerade viel Neues gefragt. Ein paar Rezepte habe ich ausprobiert, die teile ich gerne mit Euch, falls Ihr auch unter aktuer Zuccinischwemme leidet.
Sehr lecker und pikant ist diese Rezept für eingelegte Zuccini. Das Ganze geht recht schnell, einfach in Marmeladengläser einfüllen. Uns schmecken die gut, sind ein Ersatz für Essiggurken zum Abendbrot, zum Fleisch oder in Salate. 
Sehr pikant und herzhaft ist auch dieses Zucciniketchup. Wir essen es gerne zu (Grill)Fleisch, schmeckt aber auch zu Risotto, oder als Brotaufstich, unter Wurst und Käse aufs Brot. 
Ja, und dann koche ich immer noch viel und gerne Zuccinisoße. Einfach wie Bolgonesesoße, nur anstatt mit Hack mit Zuccini. Am Ende püriere ich dann das ganze und fülle in große Gläser ab. Diese Soße schmeckt gut zu Nudeln oder Reis, als Grundlage für Bolognesesoße oder Lasagne. Ich freue mich immer, wenn ich an Arbeitstagen nur ein Glas öffnen muss und nicht so viel rumkochen muss. 
Vielleicht war ja auch für Euch ein Rezept im Kampt mit der Ernte des Gartens dabei ...
 

Donnerstag, 28. Juli 2016

Donnerstagsschnipsel

 Gedanken und Alltägliches am Donnerstag:
- ich feiere gerade viele Abschiede und hoffe, dass bald etwas Neues für mich beginnt
- schön die Menschen, die mich gerade umgeben, ich bin dankbar für jeden von ihnen, für die Beziehungen, die über die Jahre gewachsen sind.
- der Mann und ich regenerieren wieder hier, der Sohn ist auf Klassenfahrt in Berlin und hat viel Spaß
- heute abend kommt der Sohn wieder, ich freue mich, hab ihn sehr vermisst,
- das Haus war die Tage über sehr ruhig und sehr aufgeräumt und ordentlich
- morgen ist der letzte Schultag, für den Sohn und in der Arbeit
- ich freue mich auf das Wochenende
- der Mann und ich haben uns heute bei strahlenden Sonnenschein einen Biergartenbesuch mit Abendessen gegönnt, ein bisschen Urlaub im Alltag
- ich werde ruhiger, schlafe wieder mehr, und freue mich auf Zeit für mich am kommenden Wochenende
- hoffentlich kann ich die nächste Arbeitswoche über und dann im Urlaub meine Batterien wieder vollständig aufladen.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Meine Sommertasche: Shopper "Mia" von pattydoo

Mir war nach einer Sommertasche: zum Umhängen, viel Farbe und geeignet für die Arbeit, zum Schwimmengehen, für Stadtbummel, .... Schon seit einiger Zeit liegt die Anleitung von pattydoo für den Shopper "Mia" auf meinem Laptop. Also hab ich schnell eine alte Lieblingsjeans von mir zerschnitten, schön, dass so vorne gleich noch eine Tasche für Kleinkram entstanden ist.
 
Der wunderschöne bunte Stoff von Hamburger Liebe wird schon eine Zeit lang von mir gestreichelt und aufbewahrt. Zusammen mit dem Jeansstoff finde ich ihn in der Kombi ideal. So richtige Sommerfarben, der Jeansstoff macht die Tasche robust und alltagstauglich.
Innen wurde der Shopper mit einem Stoff vom Möbelschweden (auch schon länger im Stash) gefüttert. Passt farblich gut zum kräftigen Oberstoff und ist dezent, wenn die Tasche geöffnet wird. Er hätte nur etwas fester sein dürfen oder hätte mit Vlies verstärkt werden können. Glücklicherweise ist der Jeansstoff dicker, den bunten Oberstoff hatte ich mit Vlies verstärkt, sonst mir wäre die Tasche zu weich und labberig.
Geschlossen wird meine "Mia" mit einem Magnetverschluss. Ist praxistauglich (ich war anfangs skeptisch, hatte Angst, dass was rausfällt) und sieht schön aus von innen, wie von aussen. So, und jetzt müsste nur mal der richtige Sommer kommen. Bei uns ist mehr Regen-Sonne-Wolken-Mischmaschwetter unterwegs. Ich hoffe, dass der August nun ein Sommer-Sonnen-Monat wird. Die Tasche ist schon viel im Einsatz, ein bisschen Sommerfeeling für mich.

Sonntag, 24. Juli 2016

Sonntagsfreude: Blumen und Overlock

Diesen wunderschönen Blumenstrauß hat mir gestern mein Sohn geschenkt. Er hat ihn auf dem Wochenmarkt gekauft, dort arbeitet er an den Samstagen immer. Ich hab mich sehr gefreut und mir ein paar Tränchen verdrückt ...
Gestern habe ich viel eingekocht: Obst und Gemüse. Heute wurden die Gläser beschriftet und als dann alle Einkochschätze so auf dem Tisch standen, habe ich mich sehr gefreut, diese Sommerernte im Herbst und Winter geniessen zu können.
Auf einigen Umwegen hat diese Overlock-Nähmaschine zu mir gefunden. Eigentlich wollte ich ja - nach einigen missglückten Experimenten- nie mehr Jersey verarbeiten, zwei Jerseystöffchen liegen noch im  Stoffregal. Nun kann ich es nochmal wagen, wenn die Overlock und ich uns aneinander gewöhnt haben, ich versuch mich jetzt erst mal mit dem Einfädeln ....

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind :)

Die Sonntagsfeuden sammtelt nun Rita von Mit Hand und Herz.  Wer mehr Sonntagsfreuden lesen möchte, kann dies dort tun oder einfach selbst mitposten.

Das Leben ist gerade sehr stürmisch ...

... und deshalb war es hier so ruhig. Ihr kennt das bestimmt: da gibt es die Zeiten, in denen alles in ruhigen Wellen verläuft, vorhersehbar und im Fluss. Und dann gibt es die anderen Zeiten: unvorhergesehen, stürmisch, ja schon eine Sturmflut und man droht den Halt zu verlieren. So ging es uns in den letzten beiden Wochen: für den Sohn gab es überraschende Wendungen bezüglich seiner schulischen Zukunft. Jetzt ist eine neue Perspektive gefunden, aber die Wunden sind noch tief, mussen noch gepflegt werden, damit sie verheilen. 
Eigentlich sollte in meiner stressigen Arbeit nun der Endspurt beginnen, zwei Wochen noch, dann Urlaub und dann auf in die Teilzeit auf einer neuen Arbeitsstelle, ja, eigentlich. Aktuell ist es wohl so, dass noch sehr unklar ist, wann ich meine neue Arbeit antreten kann. Meine aktuelle Stelle nachzubesetzen ist schwer, sehr unsicher, wann es sein wird. Aber ein bisschen Endspurt ist doch für mich, in zwei Wochen ist Urlaub und ich darf mich auf eine Woche Südtirol mit dem Mann freuen. Der Sohn hat die letzte Schulwoche, die er zusammen mit seiner Klasse in Berlin verbringt, Klassenfahrt, mit allem, was dazu gehört. 
Küchenarbeit, die Ernte des Gartens verarbeiten, bringt mich oft runter, erdet mich. Ich versuche mehr auf mich zu achten, mir Gutes zu tun. Langsam kehrt meine Kraft zurück, ich brauche gerade meine kleinen Inseln, eine davon ist meine Küche, in der ich gerade viel Obst entkerne und zu  Marmelade koche, Gemüse putze und für den Winter konserviere.
Viele Abschiede stehen an, von Kollegen, Klienten und Kindern. Dabei habe ich immer im Hinterkopf, dass es ein langer Abschied sein kann, da ich vielleicht noch bis zum Jahresende da bin, nach den Schulferien - trotz Verabschiedung - wieder weitermachen muss. Schön ist es kleine Abschiedsgeschenke auszusuchen und zu verpacken für all die, die mir über die Jahre in der Arbeit ans Herz gewachsen sind. Momentan merke ich oft, wie reich ich mit den Menschen um mich herum beschenkt bin.
Und dann merke ich in den momentanen Lebensstürmen, wie nah der Mann, der Sohn und ich uns sind, das tut gut. Wie wir das gemeinsam bewältigen, uns unterstützen und schätzen. Dankbar bin ich für die Anteilnahme von Bekannten, Freunden und Kollegen. Gespräche, die mir neue Perspektiven eröffnen, mich hinterfragen und mich trösten.
Ja, und so hoffe, ich dass die schlimmsten Stürme nun vorbei sind, die Wellen wieder ruhiger werden. So langsam sehe ich wieder die Sonne hervorblicken. Das gehört wohl auch zum Leben, ich werde nun die ruhigeren Zeiten wieder anders schätzen ...

Sonntag, 10. Juli 2016

Sonntagsfreude: Sonne, Schwimmen, Handarbeiten

Meine Sonntagsfreude heute: die Tasche, die gestern fertig geworden ist. Für mich ist sie eine richtige Sommertasche, ich finde den Stoff soooo schön. Genäht aus einer alten Jeans, robust, leicht und eben sommerlich. Da der Mann gestern unseren Urlaub gebucht hat, auf den ich mich schon sehr freue, ist dies schon mal meine Sommer-Urlaubs-Tasche. 
Heute war es so heiß: am frühen Morgen habe ich mich noch ums Hochbeet und Gewächshaus gekümmert. Neue Pflanzen gesetzt und Unkraut gejätet. Am frühen Nachmittag fuhren der Mann und ich zum Baden an den Lieblingsbadeweiher. Sehr voll war es da und auch sehr heiß, aber die Abkühlung hat sehr gut getan.
Abends ist noch sticken angesagt. Heute hat ein neues Mitglied unserer Verwandtschaft das Licht der Welt erblickt: eine große Freude. Vor einiger Zeit habe ich schon begonnen, diese Handtuch für das Baby zu besticken. Nun muss ich mich beeilen, will ich doch spätestens zum Ende der Woche ein Willkommenspaket schicken. 
Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind :)

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Mittwoch, 6. Juli 2016

Neue Nähereien für Lunch und Küche

Im Hause Creawolle gibt es viele Flaschen zum Mitnehmen von Getränken. Vor allem der Sohn und ich haben die jeden Tag im Einsatz. Die sind auch schon richtig alt, aber noch voll funktionsfähig. Vor langer Zeit kaufte ich diese Tupperware Eco und die Sigg Flasche (gut, eine Plastikflasche würde ich heute nicht mehr kaufen, aber wegwerfen ist auch doof), durch die viele Benutzung sehen die nicht mehr hübsch aus, v.a. die Edelstahlflasche des Sohnes hat doch schon sehr gelitten.
Also ging es erst einmal an die Stoffauswahl für die "Jungsabteilung". Der Sohn wollte Speedway und Sterne, wäre auch sonst nichts männertaugliches im Stash gewesen, ich habe schon lange keine Stoffe mehr gekauft (was ich die letzten Tage aufgrund von Sommersale sehr geändert habe, hüstel). Auch war ihm wichtig, dass die Flasche einen Karabinerhaken zum Befestigen am Rucksack hat. 
So, hier nun die Flasche mit Hülle, ein großer und ein kleiner Lunchbag. Der Sohn nimmt die Flasche und den kleinen Lunchbag schon eifrig her, der große ist eher für Wanderungen mit dem Mann im Sommer, schon mal in weiser Voraussicht genäht. Wir fahren im August eine Woche nach Südtirol, da wird sicherlich viel gewandert.
Hier die Mädelsabteilung: Die großen Flaschen benutze vorwiegend ich, der Mann hat eine ganz neue Edelstahlflasche bekommen, da der Sohn seine kaputt gemacht hat. In den großen Lunchbag geht richtig viel rein: eine Edelstahlbrotbox und noch Joghurt, Obst ...
Ja, und weil ich ein Mädchen bin ... etwas in rosa für mich: die kleine Flasche und ein kleiner Lunchbag. Noch nicht so viel im Gebrauch wie die großen, aber auch schon.
Ich hab da so einfach drauf los genäht, Flaschen gemessen, Nahtzugabe dazu und zugeschnitten. Wer auch so etwas nähen möchte, findet sicherlich genug Anleitungen im Internet. Gefüttert wurde alles mit einer beschichteten Baumwolle vom Möbelschweden, eine weiße mit orangen Punkten und die bekannte rote mit weißen Punkten. Ich finde die sehr gut zum Vernähen, besser als Wachstuch.
Und da die Wachstuchreste noch für zwei Schüsselabdeckungen reichten, hab ich gleich noch welche genäht. Die haben sich wirklich gut bei uns in der Küche bewährt. Wir sparen dadurch viel Folie, und das lästige Umfüllen in Behälter ist auch überflüssig. Besonders im Sommer für draußen sind die Hauben ein guter Schutz vor Fliegen und Wespen.

Sonntag, 3. Juli 2016

Sonntagsfreude: Küchenfreuden

Der heutige Sonntag war ein wahrer Küchentag für mich. Nachdem wir am Freitag und Samstag viel im Haus gearbeitet haben und schwimmen gingen, war heute das Wetter nicht so toll. Vormittags ging ich ins Hochbeet und Gewächshaus gucken: die Roten Beten (auch ein paar gelbe) und die Kohlrabi waren erntereif. Die Kohlrabi habe ich blanciert und eingefroren, schnelles Gemüse für stressige Wochentage. Die Rote Bete habe ich nach diesem Rezept eingekocht.
Das ging alles recht schnell und unproblematisch, das erste Mal, dass ich das gemacht habe. Eingeweckt im Backofen habe ich schon öfter, aber immer nur Obst.
Am Abend grillten wir, das Wetter wurde wieder etwas besser. Sehr lecker, Grillkäse und Nudelsalat.
Nach dem Essen wurden dann auch diese kleinen Kuchen fertig. Eine kleine Süßigkeit für die Woche über, auch für nette Menschen, an die ich die ganz kleinen morgen verschenken möchte.

Ja, und dann freue ich mich noch sehr, dass aus meinem Mal-Nähprojekt wirklich was geworden ist. Dazu bald mehr, einen kleinen Blick dürft Ihr schon mal werfen ..
Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind :)

Die Sonntagsfeuden sammtelt nun Rita von Mit Hand und Herz.  Wer mehr Sonntagsfreuden lesen möchte, kann dies dort tun oder einfach selbst mitposten.

Freitag, 1. Juli 2016

Hallo Juli

Willkommen Juli!
Im Juli werde ich:

- oft Sonne geniessen
- hoffentlich viel im Badesee schwimmen
- grillen
- Rosen bewundern
- viel Gemüse ernten
- Marmelade von den Kirschen und Beeren des Gartens einkochen
- mich von der alten Arbeitsstelle und den Kollegen verabschieden
- mich auf den Urlaub freuen
- im Garten arbeiten
- viel Wassermelone essen
- einen Gospelgottesdienst besuchen
- liebe Freundinnen sehen
- neue Kissenbezüge nähen
- Abschiedsgeschenke machen und kaufen
- im Biergarten sitzen
- bafuß laufen
- Babygeschenke nähen
- eine Reise mit dem Mann nach Südtirol planen
- eine Flohmarkt besuchen

 nach einer Idee von Frau Frische Brise.

Freitag, 24. Juni 2016

Friday Fives

Diese Woche bin ich dankbar für:

- Sonne, Schwimmen, Sommerfreuden
Wir haben es gerade sehr warm. Am Mittwoch- und Donnertagabend waren wir schon beim Schwimmen, heute und morgen ist es auch schon geplant. Wir fahren immer zu einem Naturweiher, baden im (immer noch sehr kühlen) Naturwasser und meist nehmen wir unser Abendessen mit. Mit Blick auf den See geniessen wir dann ein Picknick. Ich fühle mich dann wie im Urlaub, sitze nicht dröge auf der Couch und gehe spät, aber angenehm müde, ins Bett.
 - Soooo viel Obst und Wassermelone
Ich liebe Wassermelone, v.a. wenn es draussen heiß ist und die Melone kalt aus dem Kühlschrank kommt, hmmmm! Gerade geniessen wir die Früchte des Sommers und essen uns durch das große Obst- und Gemüsesortiment. Ich freue mich heute Abend auf frische Gurken aus unserem Gewächshäuschen.

- kreative Werke
So ein bisschen kreativ sein, auch im stressigen Alltag, tut mir gut. Aktuell mache ich Stoffblumenbroschen. Einige habe ich schon verschenkt, ein paar liebe "Aufträge" habe ich auch bekommen, das macht Spaß, vielleicht komme ich auch ein bisschen zum Stricken am Wochenende.

- zuverlässige, nette Kollegen
Die vergangene Woche habe ich gemerkt, wie gut ich mich auf meine direkten Kollegen verlassen kann. Wir hatten am Mittwoch Betriebsausflug, das war sehr schön, lustig, manchmal schräg und ich fühle mich da sehr wohl.

- Familie und Familienfeier
Morgen gehe wir zu einer Familien-Geburtstagsfeier. Ich freue mich sehr am Wochenende Zeit mit meiner kleinen und der großen Familie zu verbringen. Für all diese Beziehungen bin ich sehr dankbar.

P.S. Ich habe mich sehr über die vielen Kommentare zum letzten Post gefreut. Gerade habe ich alle Fragen, so gut ich konnte, beantwortet. Falls Ihr noch was wissen wollte, einfach munter drauf los schreiben.

Friday Fives sammelt Frau Buntraum

Donnerstag, 23. Juni 2016

Mal ein Frauenthema ...

... und zwar die Sache mit der Monatshygiene. In vielen Blogs habe ich von waschbaren Slipeinlagen und Binden gelesen. Anfangs war ich etwas skeptisch, aber ich trage den ganzen Tag eine dicke, aus Kunstfasern bestehende, Kompressionstrumpfhose. Zusätzlich Frauenhygieneartikel aus dem üblichen Plastik-Chemikalien-Gemisch sind da nicht wirklich nett und angenehm. Also probierte ich, v.a. Slipeinlagen, mir welche zu nähen. Besonders gut fand ich diese Anleitung mit Schnittmustern für verschiedene Größen. 
Ich habe recht unterschiedliche Reaktionen bekommen, als ich das Thema waschbare Monatshygiene im Freundes- und Bekanntenkreis ansprach. Einige Frauen konnten dies nicht verstehen, fanden dies ekelig, unhygienisch und einen Rückschritt, andere Reaktionen waren durchweg positiv. Meine Erfahrungen sind sehr positiv, v.a. mit den Slipeinlagen. Die wasche ich einfach mit der Kochwäsche mit und fertig. Sie lassen sich gut tragen, sind weich und angenehm.
Ich finde die Erfahrungsberichte von Mama denkt und Jademond sehr hilfreich, vielleicht was für Euch, falls Ihr Euch über diese Thema informieren wollt.

Dienstag, 21. Juni 2016

Wendetasche "Milly" nach Pattydoo

Schon seit einiger Zeit liegt das Schnittmuster für die Wendetasche "Milly" von Pattydoo auf meinem Rechner. Während des Pfingsturlaubs hatte ich endlich Zeit und einen Anlass es auszuprobieren.
Der eigentliche Anlass war der 75. Geburtstag meiner Mutter. Sie wünschte sich neue Kissenbezüge für ihr Wohnzimmersofa. Die Stoffe hatte sie sich vom Möbelschweden ausgesucht. Als die Bezüge fertig waren, war noch viel von diesen schönen Leinenstoffen übrig. Da meine Mama bald auf Reha gehen möchte, war der Plan geboren, ihr einen schöne Tasche zu nähen. Denn, wie ich ja nun aus eigener Erfahrung weiß, ist so eine Umhängetasche im Rehaalltag super: der Zimmerschlüssel und das Klinikheft müssen ja immer mit, meist auch Geldbeutel oder Sportbekleidung. Also braucht frau auch innerhalb der Klinikmauern eine schöne Tasche. Die Blumentasche ist für mich: Badetasche aus Lieblingsstoffen vom Möbelschweden.
Im Schnittmuster enthalten ist auch die Abwandlung als Kindertasche mit Gurtbandträgern. Da ich ja viele Stoff- und Gurtbandreste habe, sind drei Taschen für kleine Damen entstanden.
Eine davon ist schon verschenkt und kam bei dem kleinen Mädchen sehr gut an.
Die anderen beiden sind für zwei kleine Mädchen aus der Verwandtschaft bestimmt und werden auch bald verschenkt. Das ältere der beiden Mädchen kommt bald in den Kindergarten. Auch dafür sind die Täschen gut.
Da passt auf jeden Fall die Brotzeit oder das Sportzeug rein.