Sonntag, 29. Juli 2012

African feeling, die Zweite

So, also nun der zweite Post zu den Stoffen aus Mosambik. Wir bekamen von den beiden Afrikareisenden als Mitbringsel: für den Göttergatten PeriPeri-Soße (ja, mein Mann ist ein ganz scharfer), die er heiß und innig liebt und ich muss bald gucken, wo wir neue herbekommen, denn sie neigt sich dem Ende entgegen. Der Sohnemann wurde mit einem schönen Basttäschen beschenkt, benutzt er für seine ganzen Ohrstöpsel, und ich durfte diesen wundervollen Stoff mein Eigen nennen. Er wird immer noch gestreichelt und angeschmachtet. Vielleicht werden Kissenhüllen füs Wohnzimmer draus, bin noch am überlegen.
Meine Freundin hatte sich diesen karierten Stoff mitgebracht. Daraus wollte sie gerne eine Tasche haben, also eigentlich so einen "Mönchsbeutel". Aber Mönchsbeutel kann die Martina nicht, hab ihr meine Gretelies schmackhaft gemacht. Hat ihr auch gut gefallen nur bitte mit richtig langen Trägern. Gewünscht und so genäht!
Zum Geburtstag hab ich ihr dann die Tasche geschenkt. Der beige Baumwollstoff ist "gekauft in Regensburg", das Stoffblümchen musste natürlich auch drauf.
So sieht die Innenseite aus, ist also eine Wendetasche! Zeigen muss ich euch noch diese tollen "Handmade"-Metall-Einnäher. Die gibt es in unterschiedlichen Farben und Designs hier, ich hab sie alle, find die einfach klasse.

Donnerstag, 26. Juli 2012

African feeling, die Erste

Eine liebe Freundin von mir ist Autorin. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, Romane und pädagogische Fachliteratur. Da sie dies so gut macht, hat sie einen Autorenpreis gewonnen und damit verbunden eine Reise nach Mosambik. Gemeinsam mit ihrer Tochter war sie dort. Ganz detailiert, mit vielen Fotos, könnt Ihr das hier nachlesen.
Bevor die beiden ihre Reise angetreten haben, hab ich wohl etwas viel von den tollen afrikanischen Stoffen geschwärmt, hüstel. Nun erstmal hab ich einen wunderschönen bekommen (den zeig ich Euch im nächsten Post) und sie haben sich auch tolle Stoffe mitgebracht.
Aus einem wuuuunderschönen wurden als erstes zwei Loopschals für Mutter und Tochter). Kombiniert habe ich diesen Stoff mit farblich passenden Jersey, so ist´s schön weich am Hals. 
In Mosambik werden diese Stoffe als Rock gebunden oder als Haarschmuck oder Tragetuch verwendet. Für mich ungewöhnlich war, dass diese Stoffe auf beiden Seiten gleich intensiv bedruckt sind. Ich habe bestimmt 15 Minuten nur geguckt, was denn wohl die rechte oder linke Seite ist. Dann aber festgestellt, beide Seiten sind gleich.
Und da meine Freundin erst vor kurzem Geburtstag hatte, hat sie ein Kissen mit dem tollen Muster bekommen. Ich hoffe sehr, dass ich so einen kleinen Beitrag zur Erinnerung an diese tolle Reise leisten konnte.
Und was ich mit dem anderen Stofff angestellt habe, und was wir für aussergewöhnliche Mitbringsel aus Mosambik bekommen haben, dazu bald mehr ....

Sonntag, 22. Juli 2012

Ich häkel mir ein bisschen Sommer!

Also, wenn es im Juli schon ist wie im Herbst, kühl und regnerisch, dann häkelt sich frau wenigstens ein bisschen Sommer. Nicht mal die Sommerblumen auf der Terrasse wollen bei diesem Wetter blühen, seufz!
Zum Sommer gehören einfach blühende und farbige Blumen. Also nimmt die Handarbeitsfrau viel buntes Häkelgarn und die Ebooks von hier und hier und fängt an. Weil´s  soooo schön und sooo bunt ist, kann sie gar nicht mehr aufhören.
Ein paar von den Blumen sollen Broschen werden (vielleicht werden sie noch mit Rocailles-Perlen bestickt) ein Teil soll als Applikation auf Genähtes. So habe ich wenigstens ein bisschen Sommer hier.

Freitag, 20. Juli 2012

Buch der Naturkinder

Das Wichtigste am Anfang:

Vielen lieben Dank für Eure vielen lieben Genesungswünsche. Sie haben gut geholfen. 
Dem Ehemann  und mir geht es schon wieder recht gut, nur der Sohnemann liegt noch ein bisschen müde auf der Couch rum.

Ich hab da immer ein gaaaaanz schlechtes Gewissen, wenn ich so viele liebe Kommtare von Euch bekomme. Bin ich doch so kommentarfaul geworden in der letzten Zeit (ganzheftigschäm und richtigrotwerd und vollschlechtesgewissenhab). Aber ich möchte mich bald bei Euch mit einer Verlosung dafür bedanken. Die Preise dafür werkle ich gerade, also noch ein bisschen Geduld!

So, aber vorstellen wollte ich Euch das Naturkinder-Buch.
Den Blog von den Naturkindern lese ich schon lange mit großer Begeisterung. Das Buch habe ich mir nun auch geleistet (und zwei Kräuterkissen gleich mitbestellt!). Es gefällt mir sehr gut, hat viele Tipps und Anleitungen und tut einfach beim Anschauen gut. Die Fotos sind wunderschön und die Überschriften wurden im Entwurf von der Autorin handgedruckt. Dass dieses Buch mit viel Herzblut geschrieben und gestaltet wurde merkt man einfach, gehört nun zu meinen absoluten Lieblingsschmöckern.

Die Kräuterkissen duften in der Wohnung und da im Buch beschrieben ist, wie man diese macht, werden wohl auch ein paar bei mir entstehen in der nächsten Zeit (die Kräuter dafür trocknen gerade).

Mittwoch, 18. Juli 2012

Hohe Virenbelastung

herrscht zur Zeit im Creawolle-Haus. Kopfweh, Halsschmerzen, Übelkeit und Abgeschlagenheit sind die vorherrschenden Symptome. Sogar der beste Ehemann der Welt ist heute mittag von der Arbeit heimgekommen, weil er so starke Kopfschmerzen hatte. Das gab es noch nicht wirklich oft.
Also sitze ich mit einer Tasse Tee und meinem halbfertigen Leftie auf der Couch. Der Leftie heitert mich wenigstens ein bisschen auf. Ich glaube, dass er ganz schön wird, ist eben wieder ein Muster von Martina Behm (ich mag ALLE ihre Entwürfe soooo gern!).

Montag, 9. Juli 2012

Apfelgrün

wurde als Lieblingsfarbe gewünscht! 
Für ein Geburtstagskind wollte ich ein Kuschelkissen nähen. Ein bisschen Detektivarbeit bei der Mama der Zubeschenkenden geleistet: Was ist denn ihre Lieblingsfarbe? Apfelgrün und Orange! Welche Stoffe würden ihr denn gefallen? Also der und der und der!
Dann einfach angefangen zu nähen, applizieren und verzieren. Dieses Kissen ist dabei rausgekommen! Es hat dem Geburtstagskind sehr gut gefallen und wird hoffentlich kräftig bekuschelt.
So sieht die Kissenrückseite aus! Aus den Resten vom Webband hab ich dann noch einen Schlüsselanhänger genäht, auch mit viel Apfelgrün.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Ich warte

Ich denke, Ihr kennt das auch: das Warten auf eine Entscheidung, die einem persönlich schrecklich wichtig ist und man selbst nichts dazu tun kann. So geht es mir momentan. Und obwohl ich eigentlich gut auf Briefe, Päckchen, Anrufe, Entscheidungen, ... warten kann, ist es diesmal besonders schwer. Ich warte jeden Tag ganz hibbelig auf den Postboten und bin sooo enttäuscht, dass der erlösende Brief immer noch nicht dabei ist.


Um dem "Kopfkino" (was ist bei einer Ablehnung !!!!!) entgegenzuwirken habe ich Stoff bestellt. Ein Geburtstagskissen ist schon daraus entstanden, einige andere Projekte sind noch in der Warteschleife.
Am besten kann ich mir guttun, wenn ich mich mit schönen Dingen umgebe. Dieses tolle Geschirr gab es letzte Woche hier. Da ich an diesem Tag arbeiten musste, hat der beste Ehemann der Welt es für mich besorgt. Kommentar des pubertierenden Sohnes: "Örks, Mama, soll ich jetzt auf Mädchengeschirr essen?!" Er isst aber trotzdem drauf, jawoll bei Hunger geht alles,mein Sohn!
Heute heisst mein Ablenkungsprogramm arbeiten und dann was Buntes häkeln. Wie Ihr seht hab ich einen guten Vorrat an buntem Häkelgarn (Nein, frau kann NIE genug bunte Wolle haben) und hier gab es die Tage ein tolles Freebook für Häkelblümchen, nur so als Tipp! Vielleicht wollte Ihr ja auch bunte Blumen häkeln.

Und irgendwann kommt hoffentlich die ersehnte und erlösende Nachricht, bitte schneeeeeel!!!!

Sonntag, 1. Juli 2012

Himbeer meets Holunder

An diesen heißen Sommertagen haben wir inzwischen ein Lieblingsdessert: selbstgemachtes Himbeereis mit Holunderblütenzucker. Es schmeckt bei der Hitze einfach himmlisch und erfrischt wunderbar.


Für das Eis gebe ich einen Beutel tiefgefrorene Himbeeren (geht natürlich mit jedem gefrorenen Obst, auch z.B. mit gefrorenen Bananenstücken seeeehr lecker!), einen großen Becher Naturjoghurt, etwas süße Sahne (muss aber nicht sein) und einen Spritzer Agavendicksaft in mein Thermoschätzchen (ja, ein richtig Alter! Ersteigert bei E..y für wenig Geld, voll funktionsfähig und aus meiner Küche inzwischen nicht mehr wegzudenken! So richtig schick ist er nicht, aber es kommt ja auf die inneren Qualitäten an!!!)
Das gibt dann ein herrlich cremiges Eis, entweder mit oder ohne Obststücken, ganz nach Gusto.
Als besonderer Geschmackskick kommt oben ein bisschen Holunderblütenzucker drauf. 


Den habe ich so gemacht:


Holunderblüten vom den Stengeln abgerebelt, an der Sonne getrocknet (im Backofen hat es nicht funktioniert) und mit Zucker in mein Thermoschätzchen. Ergibt tollen feinen Aromazucker!
Ein bisschen nett verpackt macht er sich gut im Gewürzregal und als Geschenk oder Mitbringsel. Er schmeckt köstlich intensiv nach Holunder und passt zu allen Süßspeisen (Pudding, Quark, Joghurt, Kaiserschmarrn) und Kuchen.