Mittwoch, 6. Mai 2015

Murnau: Zentrum des "Blauen Landes"

Heute möchte ich mit den Berichten über das vergangene Wochenende beginnen. Ich bin richtig müde, schon die ganze Woche über, es waren viele Eindrücke und viele Erlebnisse, die aber sehr schön waren.

Wir fuhren am 01. Mai also im Laufe des vormittags los Richtung Staffelsee und Murnau.
Unsere erste Station war das Schloßmuseum in Murnau. Neben vielen Expressionisten (viel von Garbiele Münter, Kandinsky und die weiteren Künstlern des "Blauen Reiters") gibt es dort aktuell eine Sonderausstellung "Phantasiewelten Paul Klee". 

Wow, Klees Werke haben mich sehr beeindruckt. Er kann mit wenig Mitteln räumliche Bilder schaffen, die einladen ganz genau und lange zu gucken. Es gibt dann immer mehr und mehr und mehr ... zu entdecken. Leider durfte frau dort nicht fotografieren ...
Nach dem langen Museumsbesuch zog es uns (sehr schnell: Dauerregen, ja das ganze Wochenende) ins Cafe Krönner, sehr zentral in der Fußgängerzone gelegen. Ein sehr schönes Kaffeehaus: guter Kaffee, tolle Kuchen und Torten und sehr netter Service.
Hat sehr gut geschmeckt mein Geburtstagskuchen! Wir haben uns aufgewärmt und bestaunten den tollen Laden mit leckeren Süßigkeiten, aber auch Schönem für den Tisch und das Haus.
Zum Wetter zeige ich Euch dieses Bild vom Außenbereich des Cafes: ich sage nur Regen, Regen, Regen!
Frisch gestärkt, einigermaßen trocken und neugierig wanderten wir zum Münter-Haus. Der Weg war nicht sehr lange, Murnau ist ein sehr schönes Örtchen mit einem tollen Park.
Der Besuch im Münter-Haus hat mich sehr beeindruckt. Alles dort atmet Kunst, der Geist der Expressionisten ist spürbar. Das Treppengeländer, die Möbel, die Wände und die Gegenstände zeigen die Kreativität seiner Bewohner. Lange Zeit lebten dort Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, aber auch zeitweise viele andere namhafte Künstler des "Blauen Reiters".
Der Garten vor dem Haus wird immer noch so bepflanzt, wie er von der Hausherrin geplant war. Schön, hat mir gut gefallen.
Viele wunderschön bemalte Möbel. Die würden mir auch gefallen ...
Ein bisschen ehrfürchtig stand ich vor den Malpaletten von Kandinsky und Münter. Wow, irgendwie ist man so den Künstlern ganz  nah.
Bilder, Bilder, Bilder ...
Sogar die Wand wurde als "Leinwand" benutzt ...
Sehr müde und kunstgesättigt sind wir dann am frühen Abend in unser Quartier gefahren. Dort die große Überraschung: wir bekamen zwei Doppelzimmer mit Dusche/WC. Der Sohn war von seinem eigenen Zimmer schwer begeistert, er hatte sich auf Familienzimmer eingestellt. Hier möchte ich mal kurz was für die Jugendherbergen sagen: das sind inzwischen gut ausgestattete und moderne "Hotels". Wir mögen das sehr, das Unkomplizierte, kommt auch einem Teenie sehr entgegen. Frühstück und Essen sind immer sehr gut, die Zimmer zweckmäßig und sehr sauber. Die Jugendherbergen von heute haben so gar nichts mehr mit denen von vor 20 Jahren gemeinsam.

1 Kommentar:

  1. Upps, ich lese von hinten , weil ich letzte Woche kaum auf den Blogs unterwegs war;-). Es freut mich, dass es Euch in meiner (weiteren) Heimat gut gefallen hat, schade nur, dass Ihr keine Sonne gehabt habt. (So geht es mir meistens in Regensburg ...) Lieben Gruß und einen schönen Sonntag, Christine

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