Donnerstag, 30. Juli 2015

Calendulaliebe und wie Frau Creawolle Ringelblumensalbe macht

Diesen Sommer können wir viele Ringelblumen ernten. Im vergangenen Herbst haben sich wohl viele Ringelsamen über unser Erdbeerbeet verteilt. Dieses ist nun eher ein Calendulafeld als ein Erdbeerbeet. Also haben der Mann und ich die Blüten geerntet, die Stengel ausgerissen, damit wieder Erdbeeren wachsen können.
Von den vielen Blütenköpfen habe ich in Fleißarbeit die Blütenblätter abgezupft. Der Großteil davon soll trocknen, damit wir davon Tee machen können. Dieser wirkt entzündungshemmend bei Halsschmerzen und Erkältungsbeschwerden, auch auf den Magen-Darm-Trakt wirkt er entspannend.
In zwei Marmeladengläser habe ich gaaaanz viele Calendulablütenblätter gestopft und gutes Olivenöl dazugegeben. Die Gläser standen für ca. zwei Wochen in der Sonne. Dies gibt dann einen sogenannten Kaltauszug. Diesen mag ich persönlich lieber. Danach habe ich die Salbe nach diesem Rezept gerührt (im Rezept wird ein Heißauszug bereitet, beides geht gut!).
Zuerst wurde das Öl durch ein feines Sieb gegeben und die Blüten ausgedrückt. Dies ist für mich immer faszinierend, aus dem grünlichen Ölivenöl wurde so ein tief oranges Calendulaöl.
Zusammen mit dem Bienenwachs habe ich das Öl erhitzt. Als alles sich verbunden hatte, füllte ich die Salbe in kleine Gläser oder Cremedöschen.
Diese schönen Etiketten für Ringelblumensalbe gibt es hier.
So sieht die abgekühlte und fertige Ringelblumensalbe aus. Wir benützen sie für rissige Lippen oder Haut, Abschürfungen, offene Stellen, usw. Den gesamten Winter hindurch brauchen wir keine Lippenpflegestifte oder Handcreme. Die Salbe ist durch das Olivenöl und das Bienenwachs sehr fein und pflegend.

1 Kommentar:

  1. Toll, was du da gemacht hast. Es sieht richtig appetitlich aus. Schade, dass mein -garten viel zu klein für solche Experimente ist.
    LG Ute

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