Freitag, 2. Oktober 2015

Urlaubsausstandswochenende in Österreich und das Erlebnis Sonnentor

Recht spontan beschlossen der Mann und ich am letzten Wochenende der großen Ferien noch ein bisschen wegzufahren. Wir wollten nach Österreich, genauer gesagt ins Waldviertel. Dort war wandern angesagt und ein Besuch bei der Firma Sonnentor, die mitten im Waldviertel ist. Schon mal vorab, nein, ich bekomme nichts für den Beitrag, ich schreibe über Produkte, von denen ich überzeugt bin, ohne Geld dafür. 
Nach einer recht langen, bergigen und kurvigen Autofahrt, kamen wir gegen Mittag in Sprögnitz an. Schnell die Wanderschuhe angezogen und auf ging es in Richtung Kräuterwanderwege. Sprögnitz ist ein kleines Dorf und die Firma Sonnentor. Das ganze Dorf ist auf Kräuter ausgerichtet, um das Dorf und die nahegelegenen Wälder gibt es unterschiedlich lange Kräuterwanderwege.
Da wir um 15 Uhr uns zu einer Betriebsführung angemeldet hatten, war die Zeit für den Kräuterweg fast zu kurz, leider. Ein bisschen konnten wir durch den sonnendurchfluteten Wald gehen und die Kräuterstationen aufsuchen.
Die Führung war interessant gestaltet, es gab einen kurzen Film über die Geschichte und Philosophie von Sonnentor, eine seeeehr leckere Verkostung und die eigentliche Betriebsbesichtigung. Am eindrucksvollsten war der wunderbare Geruch, der über allem schwebte: nach Gewürzen und Kräutern, einfach herrlich. Bei der Besichtigung durfte leider nicht fotografiert werden.
Müde und ein bisschen duftübersättigt machten wir uns auf ins Restaurant Leibspeis. Dort gab es erst einmal Milchkaffee mit einem echten Strohhalm.
Gestärkt und ausgeruht machten wir uns danach auf Richtung Laden. Die meisten Reisegruppen waren abgereist, und wir konnten in Ruhe durch diesen wunderbaren großen Sonntorladen stöbern.
Dann wars auch schon Abendessenszeit und wir flanierten zurück zum Restaurant und ließen uns einen Salat mit Ziegenkäse und eingelegten Marillen schmecken. Diese Kombi ist einfach nur lecker!
Abends fuhren wir in unser Quartier: wir hatten uns in einem nahegelegenen Biohof ein kleines Appartement mit Frühstück gemietet. Das Frühstück war einfach nur genial, wir wurden dort wunderbar verwöhnt.

Für den Rückweg zeigte uns unsere Wirtin eine andere Fahrstrecke: durch die Wachau. Schön war es, Weinberge, Donautal und herrliche Landschaft.
Mittags machten wir in Paussau Halt und schauten uns die Innenstadt an. Direkt gingen wir zum Dom, der so ganz anders ist als unserer in Regensburg, aber sehr imposant und schön.
Müde, durstig und hungrig gingen wir in das Cafe Stephans direkt am Dom. Eigentlich wurden wir von Gastronomie nahe an Sehenswürdigkeiten oft enttäuscht. Hier war genau das Gegenteil: Ein tolles Cafe mit noch schönerer Dachterrasse, leckeren Kuchen und kleinen Gerichten.
Im Eingangsbereich befindet sich ein kleiner, sehr schöner Laden der dazugehörigen Pralinenwerkstatt.
Hier ein paar Bilder von den Auslagen und dem Laden, weil es mir dort so gut gefallen hat.

An der Innprommenade entlang gingen wir wieder zurück in Richtung Bahnhof, wo unser Auto parkte. Eine schöne Stadt ist Passau, werden wir bestimmt noch mal länger angucken.
Das Wochenende war sehr schön, allerdings fast zu kurz für all das, was wir uns vorgenommen hatten. Wir durften noch einmal zwei Tage Spätsommer mit viel Sonne, Ruhe, Natur und Zeit für uns erleben.
Urlaubsmitbringsel für lange Herbst-Tee-Abende und viele Herbst-Kürbis-Suppen!

1 Kommentar:

  1. Sonnentorprodukte sind lecker und schmecken! Schöner Ausflug!

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