Freitag, 13. November 2015

Quittenliebe

Ich liebe Quitten: ich mag ihren Duft, ihre individuelle Form und das Quittengelee sehr gerne. Eine liebe Freundin hat einen Birnenquittenbaum in ihrem Garten stehen. Dieser trug zum ersten Mal so richtig viel dieses Jahr. Im Sommer war die Idee geboren, dass wir beide im Herbst die Quitten miteinander verarbeiten. Jetzt, in den Herbstferien war es so weit!
Die Verarbeitung der Quitten ist ein müseliger Job. Wir haben ca. 25 kg Ertrag vom Baum von mittags bis tief in die Nacht verkocht (ich hatte richtige Blasen an den Fingern, da die Früchte sehr hart sind). Ziel war es Quittengelee zu kochen, diese Rezept schmeckt wirklich sehr lecker, schon ein bisschen weihnachtlich. Es gab auch eine Kochung ohne Gewürze, also Gelee pur, sozusagen. Als nach der Geleeproduktion immer noch so viel Birnenquitten da waren, haben wir uns an Quittensirup versucht. Der ist sehr lecker geworden, absolut empfehlenswert! Zusammen mit Zimtrinde, Sternanis und Orangenschalen aufgekocht gibt er eine gute Basis für Früchte- oder Teepunsch und adventliche Desserts.
Meine Freundin, zeitweise ihre Tochter, und ich hatten viel Spaß bei der Quittenverwertung. Wir redeten, lachten, probierten viel dabei, auch ein bisschen jammern mussten wir, da es sooo viele waren, uns die Finger weh taten und es sehr lange dauerte. Aber das Ergebnis hat absolut entschädigt!

Kommentare:

  1. Hut ab, das ist eine Menge Arbeit. Ich habe 3 kg Quitten geschenkt bekommen habe diese mit Äpfeln zu Marmelade verarbeitet. Und fand das schon schwierig, da die Quitten ja doch sehr hart sind. Aber es lohnt auf jeden Fall, sehr lecker.

    LG von der maus

    AntwortenLöschen
  2. Bei Quitten lohnt sich jede Mühe, allein der Duft ...
    Viel Spaß noch wünscht dir Sheepy

    AntwortenLöschen