Donnerstag, 23. Juni 2016

Mal ein Frauenthema ...

... und zwar die Sache mit der Monatshygiene. In vielen Blogs habe ich von waschbaren Slipeinlagen und Binden gelesen. Anfangs war ich etwas skeptisch, aber ich trage den ganzen Tag eine dicke, aus Kunstfasern bestehende, Kompressionstrumpfhose. Zusätzlich Frauenhygieneartikel aus dem üblichen Plastik-Chemikalien-Gemisch sind da nicht wirklich nett und angenehm. Also probierte ich, v.a. Slipeinlagen, mir welche zu nähen. Besonders gut fand ich diese Anleitung mit Schnittmustern für verschiedene Größen. 
Ich habe recht unterschiedliche Reaktionen bekommen, als ich das Thema waschbare Monatshygiene im Freundes- und Bekanntenkreis ansprach. Einige Frauen konnten dies nicht verstehen, fanden dies ekelig, unhygienisch und einen Rückschritt, andere Reaktionen waren durchweg positiv. Meine Erfahrungen sind sehr positiv, v.a. mit den Slipeinlagen. Die wasche ich einfach mit der Kochwäsche mit und fertig. Sie lassen sich gut tragen, sind weich und angenehm.
Ich finde die Erfahrungsberichte von Mama denkt und Jademond sehr hilfreich, vielleicht was für Euch, falls Ihr Euch über diese Thema informieren wollt.

Kommentare:

  1. Als "normale" Slipeinlage kann ich mir waschbare Einlagen aus Stoff durchaus vorstellen. Da finde ich die Idee sogar richtig super.
    Allerdings kann ich mir eine Stoffeinlage während meiner Periode überhaupt nicht vorstellen. Da bin ich froh, wenn ich die benutzten Binden einfach entsorgen kann und gut ist.
    Durch deinen Eintrag habe ich mir zum ersten Mal Gedanken über mögliche Alternativen gemacht. Dafür danke ich dir! Manchmal ist man in seinen Gewohnheiten so eingefahren, dass man andere Methoden überhaupt nicht mehr wahr nimmt. ;)
    Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag!
    Kathy

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  2. Welchen Oberstoff hast Du für die Slipeinlagen und Binden benutzt? Normalen Baumwollstoff oder eher einen Jersey? Ich finde diese genähten Slipeinlagen wesentlich verträglicher. In den gekauften - zumindest in den meisten - wurden viele chemische Rückstände gefunden, die eigentlich gar nicht so gut sind. Außerdem sparten die wiederverwendbaren Slipeinlagen und Binden viel Geld und es ist kein Plastik drin.

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    1. Ich habe für den Oberstoff bei den Slipeinlagen einfachen Baumwollstoff verwendet, ein Teil davon war eine Bettwäsche, die dem Sohn nicht mehr gefiel. Für die Binden habe ich Jerseyreste oder Molton verwendet (ein altes Spannbettlaken).
      Ja, das mit den chemischen Rückständen ist so eine Sache, da ist frau mit Stoffeinlagen auf der sicheren Seite.

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  3. Seit Jahren gibt es im Netz immer wieder Diskussionen mit unterschiedlichen Meinungen darüber. Ich finde es immer wieder interessant, welche Aspekte da so einfließen. Letztendlich muss jede für sich selbst entscheiden, welche Variante für sie tragbar ist.
    Vom Umwelt- und Gesundheitsgedanken her auf alle Fälle: Daumen hoch!
    LG Lehmi

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  4. Toll, dass du die selbst nähen kannst!
    Deine sehen sehr schön aus!
    Ich überleg dann immer ganz lang, wieviel ich wo bestelle...
    Liebe Grüße!

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  5. Das finde ich ein super interessantes Thema....
    Ich denke auch jedesmal an den Müll bei den Slipeinlagen und in letzter Zeit habe ich das Gefühl das ich das garnicht mehr richtig abkann....
    Deshalb tolles Thema.....
    Jetzt ist nur die Frage bekomme ich das auch hin....
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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    1. Du bekommst das mit dem Nähen bestimmt hin. Die müssen ja nicht sooo genau sein. Sind ganz einfach zu machen, frau kann auch viel alte Stoffe verwerten, z.B. alte Bettwäsche oder Spannlaken.

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  6. Hallo!
    Die Idee ist super. Ich frage mich nur, ob der Knopf stört. Aber das muss ich dann wohl mal ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Berit

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    1. Mich stört der Knopf nicht. Ich habe ganz einfache Kamsnaps benutzt. Die sitzen genau in der unteren Mitte des Slips und sind für mich nicht spürbar.

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  7. Interessantes Thema - die Idee ist toll - und eine gute Alternative zu den gekauften Slipeinlagen!!
    Viele liebe Grüße, Anke

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